So kam Corinne zu diesem Scirocco 1987 bin ich, als Nichtlenkerin, diesem Club beigetreten. 1989 erwarb ich, „vorbelastet“ (aber das nicht ungern) durch meine Club-Mitgliedschaft, meinen ersten Scirocco (Scirocco I GLI, 1981, brasilbraun), von 1993 bis 1996 bin ich dann etwas fremdgegangen (mit einem VW Polo Genesis, G40), vom September 1996 bis April 2006 habe ich verschiedene Autos benützt und bin mit verschiedenen Autos gefahren – aber eines war klar, immer VW’s!Aufgrund des Wohnortswechsels im April 2004 und weil ich nicht Dauermieterin von Autos sein wollte, musste wieder ein eigenes Fahrzeug her! Es stellte sich die Frage, Polo oder eventuell doch Scirocco? Per Zufall stiessen wir (Thomas und ich) im Autoscout auf ein faires Angebot. Im Herbst 2005 war dann Besichtigung vor Ort - da eine gesunde Basis (alles original) vorhanden war, nahmen wir (besser gesagt, Thomas) die Herausforderung an. Über die Wintermonate hat Thomas viel Zeit und Herzblut investiert, um den Scirocco auf Vordermann zu bringen. Am Donnerstag vor Ostern 2006 war es dann soweit, das Fahrzeug bestand die Prüfung und konnte eingelöst werden. Seither bin ich wieder stolze Besitzerin eines Sciroccos.
So kam Tom zu diesem Scirocco Der Scirocco-Virus wurde mir schon früh durch meinen Bruder und meinen Schwager eingepflanzt. In den Sturm- und Drangjahren war ich stolzer Besitzer eines 1er Scirocco’s GLI, der irgendwann dem Zahn der Zeit –sprich Rost- zum Opfer fiel (ich vermisse ihn heute noch). Nach einigen Jahren Pausen kaufte ich mir wieder einen Scirocco, diesmal einen Scala 8V, aussen nicht sehr schön, dafür mit Klima. Im Winter 2005 sah ich dann meinen heutigen 16V auf Ricardo für relativ wenig Geld, aber eben, leider ohne MFK. Da guter Rat teuer war, übernahm Hugo die Vorhut und ging ihn für mich in der Ostschweiz besichtigen. Kurze Zeit später kam das Telefon von Hugo mit der vielversprechenden Message ‚wenn Du ihn nicht nimmst, so nehme ich ihn, der hat schliesslich erst 75'000 Km auf dem Tacho’. Unter diesem sanften Druck war die Entscheidung bald einmal gefällt, eine Woche später holten wir ihn beim ehemaligen Besitzer ab – und die Arbeit begann. Rein mechanisch war nicht allzuviel zu tun, doch der Spengler und Lackierer hatte seine helle Freude an diesem Auto, schliesslich konnte er wieder einmal sein ganzes Können unter Beweis stellen, indem er all die Beulen und Dellen (wovon einige durchaus gross und an durchaus ungewohnten Stellen) wieder ins rechte Licht rückte und danach mit Ausnahme des Daches das ganze Fahrzeug neu lackieren durfte.. Nach gut 2 Monaten war’s dann soweit, der 16V bestand die MFK mit Bravour (dank Beat J. und Heinz D.) und der gute alte 8V wurde verkauft (natürlich auch auf Ricardo). Da der Vorbesitzer (gleichzeitig Erstbesitzer) keinerlei Veränderungen vorgenommen hatte (gottseidank gibt es sie noch, die älteren Herren...) habe ich mich im Laufe der Instandstellungsarbeiten entschieden, das Auto im Originalzustand zu lassen; einzige Ausnahme bildet der Radio mit MP3-Wechsler. Unterdessen konnte ich auch noch Stossfänger organisieren, die besser aussehen als die im Moment noch montierten, und so ist das nächste Projekt auch schon in greifbarer Nähe – mit dem Ziel, dass mein geliebter 16V in Bälde dann wieder mehr oder weniger wie frisch ab Werk aussehen sollte.