Die GV läuft wie gewohnt ab. Als erstes begrüsst Fasi alle Mitglieder, dann orientiert Hugo über den Ablauf und die Traktanden. Die Traktanden werden in der vorgegebenen Reihenfolge „behandelt“. Die Kasse ist, wie wir uns das gewohnt sind, in Ordnung und die Revisoren lassen einen positiven Bericht verlauten. Auch zum Heftli gibt’s nichts Neues zu berichten – etwas mehr Unterstützung im Einreichen der Berichte wäre toll. Die „Schreiberlinge“ werden mit einem kleinen Präsent überrascht. Die Erhöhung des Mitgliederbeitrages, resp. die finanzielle Gleichstellung von Einzelmitgliedern, Paaren und Passivmitgliedern, wird im grossen und ganzen gutgeheissen. Mehr zu reden gibt das Anpassen und Präzisieren der Statuten – doch diese Angelegenheit wird ad akta gelegt und wird im Laufe des 2007 im Vorstandgremium nochmals aufgegriffen und besprochen. Das Jahresprogramm 07 wird fertig zusammengestellt präsentiert. Aus organisatorischen Gründen, sind gewisse Vereinbarungen gleich an Ort und Stelle zu treffen und in einzelnen Punkten Terminverschiebungen nötig. Für die Zusammenstellung des Jahresprogramm 2008 bittet der Vorstand alle Mitglieder heute schon, Ihre Ideen und Vorschläge an den Mann, oder an die Frau zu bringen – danke. Das Thema Trainer, T’Shirt und Gilet mit Club-Stick wird uns im 2007 sicher auch noch ein paar Mal beschäftigen. Gegen Schluss des offiziellen Teils können wir unseren Rudi für 20 Jahre Club-Mitgliedschaft ehren und ihm seine Holzschnitzerei überreichen. Er nimmt dieses Geschenk mit viel Freude entgegen und bedankt sich herzlich dafür. Der kulinarische Teil ist nicht zu übertreffen! Fridolin serviert ein reichhaltiges und superfeines Menü. Der krönende Abschluss besteht aus einer selbstgemachten Vacherin-Torte – die ist einfach der Hammer!!! Alle können so richtig schlemmen und sich dabei die tollsten Erlebnisse und das eint oder andere „Geschichtli“ erzählen. Irgendwann so gegen Mitternacht, wird die gemütliche Runde aufgelöst und man verabschiedet sich, um nach Hause zu rollen und sich eine Mütze voll Schlaf zu gönnen.
An der GV hat uns Uschy vorgeschwärmt, wie interessant das Illusoria-Land in Ittingen ist. Niemand konnte sich so vorstellen, was uns an diesem verregneten Sonntag nun erwarten wird. Also machen sich 4 Scirocco und 3 andere Autos auf den Weg nach Ittingen, ein „Navi-Gerät“ der älteren Generation verhilft uns noch zu einer kleinen Stadt-Rundfahrt von Bern. Auch diese Tücken werden von den erfahrenen Fahrer rasch erkannt und mit Bravur gemeistert - sofort werden wir wieder auf den richtigen Weg gelotst. In Ittingen angekommen, reicht es einigen gerade noch an einer Führung von Sandro Del-Prete teilnehmen zu können. An dieser Führung werden seine Bilder von ihm persönlich erläutert und dadurch lernt man, auf was man bei seinen optischen Täuschungen achten muss. So zum Beispiel trägt jeder seinen Kopf in einer Schachtel vor sich her! Nach dieser Spezialführung geht es ab in die Ausstellung, bei der die verrücktesten Täuschungen zum Vorschein kommen und man bald nicht mehr sicher ist, was nun Täuschung und was Realität ist. Der Höhepunkt ist das Zimmer (Castel Nero) das stockdunkel ist - man wird in einer Gruppe von 10 Personen hinein- und darin herumgeführt. Im Castel Nero ist es, wie bereits erwähnt, stockdunkel und somit ist man plötzlich gezwungen, sich total auf seinen Tastsinn und das Gehör zu verlassen. Nach ca. 3 Stunden sammeln sich die einzelnen Grüppchen vor der Eingangstüre und man entschliesst gemeinsam sich auf den Heimweg zu machen. Ein Halt, damit sich jeder noch den kulinarischen Genüssen widmen kann, wird dann etwas später auch noch eingelegt. So geht ein total getäuschter Ausflug in Fridolins Hueberstübli beim gemütlichen Zusammensitzen zu Ende. Danke Uschy für das organisieren dieses Anlasses.
Wenn’s ums feine Essen mit den Stäbchen geht und das erst noch zu so günstigen Preisen, sind doch gleich alle (oder sicher die meisten) hell begeistert! Auch dieses Mal ist das nicht anders – so können Susi und Rudi im Pilz eine grosse Mitgliederschar in Empfang nehmen und im Konvoi via Staffelegg, Frick und Kaistenberg nach Laufenburg führen. Nach einem kurzen Abstecher zum Spitaleingang, „landen“ wir im Parkhaus, stellen unsere Autos ab, zahlen die Parkgebühr und „hüpfen“ über die Grenze. Das Restaurant Peking ist gerammelt voll – aus diesem Grund, zieht sich das Bestellen in die Länge. Doch trotz Grossandrang werden wir effizient und sehr aufmerksam bedient. Das Essen ist, wie immer, hervorragend und die Portionen mehr als ausreichend. Man tauscht die Köstlichkeiten gegenseitig aus und hilft einander die Plättli leerzukriegen. Bei regen Gesprächen vergeht die Zeit wie im Flug und schon bald heisst es rechnen, ob das Dessert zeitlich noch dring liegt, denn die Parkuhr wurde nur für eine gewisse Zeit „gefüttert“. Gemeinsam beschliessen wir, eine allfällige Busse in Kauf zu nehmen, denn die feinen Desserts will sich (fast) niemand entgehen lassen! So gegen 24.00 Uhr, nachdem sich alle unschuldig gemacht haben und auch das zuerst vergessene (aber nicht mit Absicht) noch bezahlt worden ist, macht sich unser Trupp auf in Richtung Schweiz. Im Parkhaus angekommen, verabschiedet man sich rasch, um nicht doch noch einen Strafzettel zu kassieren, denn wir haben Glück, niemand hat unsere Überschreitung er Parkzeit bemerkt. Den Nachhauseweg nehmen wir individuell unter die Räder.
Susi und Rudi sei unser herzlichster Dank gewiss – Ihr dürft uns wieder einmal in den „grossen Kanton“ zu den Chinesen führen.